Rogaining in Deutschland

Sachsen Rogaine

... der Querfeldein-Orientierungslauf

Hellwach beim Schlaflosighike

Den LitermonYvonne und Anne, die Organisatorinnen vom Schlaflosighiket dreimal in tiefster Dunkelheit auf und ab marschieren? Nachts,  wenn andere schlafen? Freiwillig? 85 Abenteuerlustige haben genau das getan - am vergangenen Samstag zwischen Mitternacht und fünf Uhr früh beim so genannten "Schlaflosig Hike". So titelt die Saarbrücker Zeitung.

Für einen Bericht und Fotos sowie die Ergebnisse lesst 

zu den Ergebnissen des Schalflosighike...


Der Bericht 

Yvonne und Anne, die Organisatorinnen vom Schlaflosighike

Es ist Donnerstag, der 12. August, es regnet in Strömen und wir stehen im Wald. Jede von uns mit Lösungswörtern und einer Karte bewaffnet. So schnell wie nur möglich verstecken und befestigen wir die glücklicherweise wetterfesten Zettel, aber nass sind wir trotzdem.

Einen Tag später stehen wir, wieder trocken, im Supermarkt und unser Einkaufswagen quillt über. Frühstücksutensilien soweit das Auge reicht und ständig klingt das Handy mit Nachfragen für noch weitere Anmeldungen.

Im „Hauptquartier“ von SchlaflosigHike angekommen, finden wir noch mehr Anmeldungen von Nachzüglern, obwohl die Anmeldefrist bereits am Vortag abgelaufen ist. Alles Verderbliche wird kalt gestellt und nun endlich wird das „Personal“, welches aus Freunden und Familie besteht, für das Wochenende eingeteilt. Der Plan steht und kurz vor DEM TAG gehen wir nochmal ausgiebig schlafen, denn die nächste Nacht wirBei der Anmeldungd lang!

Kurzfristig erhöht sich am finalen Tag, dem 14. August 2009, noch die Teilnehmerzahl auf 85 Personen und zu unserem Erstaunen stehen auf den Anmeldelisten kaum bekannte Namen. Ein halbseitiger Zeitungsartikel der Saarbrücker Zeitung sei Dank kamen unsere Teilnehmer aus dem gesamten Saarland und auch eine Reporterin ist dabei. Sie will mitlaufen und alles dokumentieren. Später wird sie einen fast halbseitigen Bericht schreiben und bereits für den darauffolgenden Montag in die Redaktion geben. 

23:30 Uhr fahren wir am Treffpunkt, dem Waldparkplatz des Restaurants „Maldix“ unterhalb des Litermonts, vor und werden bereits von den Teilnehmern mit Spannung erwartet. Wir verteilen die Karten, erläutern nochmal den Ablauf, checken die Ausrüstung (Schuhe, Licht, Telefon) und eröffnen das Rogaine. 4:30 Uhr ist Stichzeit und bis dahin haben die Teilnehmer Zeit, 42 Lösungswörter auf und um den Litermont herum zu finden. Am Ende wird kein Team alle Lösungswörter gefunden haben. Kurz nach dem „Startschuss“ befinden sich überall kleine Grüppchen, die mit ihren Stirnlampen die Karte beleuchten und Strategien herausarbeiten. Ein interessanter Anblick, nur leider absolut unmöglich zu fotografieren. Teilnehmer suchen auf der Karte

Unser Studiengangsleiter, ganz stolz, ist auch zum Treffpunkt gekommen und begeistert von der Masse an Menschen. Wir haben es doch tatsächlich, unabhängig von der Hochschule, geschafft, diesen Event mit Erfolg umzusetzen.

Nachdem alle Teilnehmer auf ihren Wegen sind, fahren wir gleich wieder zum Gipfel und bauen unser Buffet auf. Zelte, Tische und Stühle haben wir schon am Nachmittag hingestellt. Highlight des Frühstücks sind Rühreier. Ganz frisch werden sie später in der Riesenpfanne gebraten. 

Hin und wieder kommt eines der Teams vorbei ,um auch die andere Seite des Litermonts zu entdecken und wir schicken sie auch gleich wieder weiter, damit der Überraschungseffekt nicht verloren geht.

Gegen 4 Uhr steht das Buffet, von dem wir, wie sich nachträglich herausstellt, viel zu viel besorgt haben und zünden alle Kerzen an. Die Lichter der Dörfer unterhalb des Litermont sind mit ihren Nachtlichtern schön anzusehen - ein wirklich schöner APicknick danach zum Vogelstimmenbrunchn- und Ausblick.

Total abgehetzt kommt um 4:28 Uhr das letzte Team ins Ziel, aber leider gibt es doch eine vermisste Person, die von ihrem Team zurückgelassen wurde, damit sie noch rechtzeitig den Lösungszettel abgeben können. Das konnten wir doch fast nicht fassen, aber glücklicherweise konnten wir den Vermissten schnell ausfindig machen und zum Gipfel lotsen. Das Siegerteam

Pünktlich um 4:30 Uhr wird das Frühstücksbuffet eröffnet. Ausgehungert, müde und auch ko stürzen sich die Teilnehmer darauf. Währenddessen geben wir ein Interview und werten die Lösungszettel aus. Circa eine Stunde später geht auch so langsam die Sonne auf und das wirkt doch schon fast romantisch. 

Gegen 5:45 Uhr stehen die Gewinner fest und dank unserer Sponsoren, wie der Reiseveranstalter Aventoura, die Outdoorladen Horizont und das Freizeitbad Calypso etc, können wir die ersten fünf Teams für ihre Bemühungen belohnen. Alle sind stolz, alle sind zufrieden und unsere Feedbackbögen zeigen nur positive Ergebnisse und schreien nach einer Wiederholung.

Schnell sind die Teams verschwunden, die Müdigkeit war doch zu groß und wir sind dank unserer Helfer doch schon um 9 Uhr morgens im Bett.

Yvonne Kautz



Die Ergebnisse


Und hier kommt die Gewinnliste im Detail:

1.   MTB Litermont              (1450 Pkt)
2.   Nacktmulle                    (1430 Pkt)
3.   Saarkraxler                   (1280 Pkt)
4.   hi(ke)uality                    (1190 Pkt)
5.   Ad Astra per Aspera     (1170 Pkt)
6.   Weber                           (1160 Pkt)
7.   Angel                            (1150 Pkt)
8.   Fantastic Four              (1110 Pkt)
9.   SAM                             (1020 Pkt)
10. Spürnasen                     (970 Pkt)
11. Lamas mit Hüten           (970 Pkt)
12. Frighten Hedge             (880 Pkt)
13. Die Honks                     (880 Pkt)
14. Schlafwandler               (840 Pkt)
15. Sensemilla                    (830 Pkt)
16. RHS Saar 1                  (790 Pkt)
17. RHS Saar 2                  (710 Pkt)
18. Geheimfavoriten           (670 Pkt)
19. Oli und die Hobbellas   (490 Pkt)

20. Nage                             (460 Pkt)

 

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